Das LKW-Kartell – Geheime Preisabsprachen durch führende Hersteller

Die Europäische Kommission verhängte am 19. Juli 2016 Bußgelder gegen die führenden LKW-Hersteller Daimler, Volvo/Renault, Iveco, MAN und DAF („die Kartellanten“). Diese wurden für schuldig befunden, zwischen 1997 und 2011 ein Kartell durch unzulässige Preisabsprachen hinsichtlich mittelschwerer und schwerer LKW gebildet zu haben. Am 27. September 2017 stellte die Europäische Kommission auch eine Beteiligung des Herstellers Scania an dem Kartell fest und verhängte eine Geldbuße.

Ihre Schadens­ersatz­ansprüche

Wir kämpfen um Ihr Recht mit einer schlagkräftigen Kombination aus:

  • intelligenter IT-Infrastruktur,
  • dem anerkannten Wettbewerbsökonomen Prof. Dr. Inderst,
  • und der renommierten Kartellrechtskanzlei Hausfeld.

Wer kann Schadensersatzansprüche geltend machen?


Sie sind vom LKW-Kartell betroffen, wenn Sie zwischen 1997 und 2016 mittelschwere und schwere LKW über Kauf, Leasing oder Mietkauf erworben haben. Für diese Fahrzeuge kann hinsichtlich des zu viel gezahlten Preises Schadensersatz verlangt werden.

Sie können über uns Schadensersatzansprüche für den Zeitraum 2003 bis 2016 geltend machen.

Bei Interesse registrieren Sie sich gerne bis zum 30. Mai 2018 bei uns. Die Nachweisdokumente zu Ihrem Unternehmen sowie Ihren Fahrzeugen müssen uns bis zum 30. Juni 2018 vorliegen.

Die Frist für die Anmeldung von Fahrzeugen aus dem Zeitraum 1997 bis 2002 war der 30. September 2017. Für diesen Zeitraum können bei uns keine Ansprüche mehr geltend gemacht werden.

Registrieren Sie sich gerne bei uns, sodass wir Ihnen mehr Informationen bezüglich der Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen bereitstellen können.

Hier geht es zur Registrierung.


Im Film kurz erklärt – So funktioniert die Allianz gegen das Lkw-Kartell

Gründe sich bei financialright claims anzumelden:


1. Kein Kostenrisiko

Unser Kostenmodell ist einfach und transparent – und für Sie ohne Risiko. Nur wenn wir für Sie erfolgreich sind, be­kommen wir eine Erfolgs­provision, die von der Schadens­ersatz­summe
abgezogen wird. Sonst bezahlen Sie nichts.


2. Zusammenarbeit mit Wettbewerbsexperten

Durch die Zusammenarbeit mit der auf Kartell­schadens­ersatz­klagen spezialisierten Kanzlei Hausfeld sowie dem anerkannten Wett­bewerbs­ökonomen Professor Dr. Inderst und seinem Team garantieren wir Ihnen die bestmögliche Expertise.


3. Zusammenarbeit mit Verbänden

Wir bieten zusammen mit dem BGL eine für Speditionen entwickelte Lösung zur Durchsetzung der Schadens­ersatzansprüche – geprüft von der Rechts­abteilung des BGL. Über 20 Verbände aus dem In- und Ausland haben sich dieser Initiative bereits angeschlossen, über 100.000 LKW sind bis jetzt registriert.


4. Bestmögliches Management Ihrer Schadens­ersatz­ansprüche

Zusammen mit einem schlagkräftigen Team verfolgen wir die Rechte einer großen Gruppe von Anspruch­stellern. Hierbei wickeln wir das gesamte Verfahren für Sie ab: Von der Daten­aus­wertung über die Einbindung des Gutachters bis hin zur Klage­einreichung und Auszahlung.

1. Kein Kostenrisiko

Unser Kostenmodell ist einfach und transparent – und für Sie ohne Risiko. Nur wenn wir für Sie erfolgreich sind, bekommen wir eine Erfolgs­provision, die von der Schadens­ersatzsumme
abgezogen wird. Sonst bezahlen Sie nichts.

2. Zusammenarbeit mit Wettbewerbsexperten

Durch die Zusammenarbeit mit der auf Kartell­schadens­ersatz­klagen spezialisierten Kanzlei Hausfeld sowie dem anerkannten Wett­bewerbs­ökonomen Professor Dr. Inderst und seinem Team garantieren wir Ihnen die bestmögliche Expertise.

3. Zusammenarbeit mit Verbänden

Wir bieten zusammen mit dem BGL eine für Speditionen entwickelte Lösung zur Durch­setzung der Schadens­­ersatz­ansprüche – geprüft von der Rechts­­abteilung des BGL. Über 20 Verbände aus dem In- und Ausland haben sich dieser Initiative bereits angeschlossen, über 100.000 LKW sind bis jetzt registriert.

4. Bestmögliches Management Ihrer Schadens­ersatz­ansprüche

Zusammen mit einem schlag­kräftigen Team verfolgen wir die Rechte einer großen Gruppe von Anspruch­­stellern. Hierbei wickeln wir das gesamte Verfahren für Sie ab: Von der Daten­­aus­wertung über die Ein­bindung des Gutachters bis hin zur Klage­ein­reichung und Auszahlung.

Presse – was die Medien über financialright claims berichten

Unser Team und unsere Expertise

Intelligente Informationstechnologie

Da jeder LKW individuell behandelt wird, entstehen hier enorme Datenmengen. Diese auszuwerten, erfordert Experten für intelligente IT-Infrastrukturen. Genau auf solche komplexe Massenverfahren ist financialright claims spezialisiert und bietet hier die bestmögliche Lösung.

financialright claims

Renommierte Kartellrechtler

financialright claims hat die renommierte US-Kanzlei Hausfeld mit der gerichtlichen Durchsetzung der Ansprüche beauftragt. Hausfeld ist eine der erfahrensten Kanzleien in Kartellklageverfahren in Europa und den USA.


hausfeldt-logo

Anerkannte Wirtschaftsökonomen

Das Verfahren wird durch Prof. Dr. Roman Inderst als Sach­verständigen begleitet, der zu den führenden Experten auf dem Gebiet der Kartell­schadens­berechnung zählt.

Haben Sie Fragen?

financialright claims GmbH
Königsallee 106
40215 Düsseldorf
Tel: 0049 211 972602-00

Kontakt per E-Mail

Registrierung

Wenn Sie uns jetzt beauftragen wollen, nutzen Sie bitte das folgende Registrierungsformular. Bitte beachten Sie, dass Sie sich für die Registrierung zur Klage in 2018 bis zum 30. Mai 2018 bei uns registrieren können.

Registrierung
 
 

FAQ


Kartellverfahren sind oft kompliziert, zeitaufwändig und kostspielig. Die Berechnung und der Nachweis des Schadens sind nur mit sehr vielen Daten möglich.

Die klaren Vorteile bei einer Zusammenarbeit mit uns sind:

1. Starkes Team aus erfahrenen Experten – Um Ihre Ansprüche professionell und erfolgreich geltend zu machen, arbeiten wir mit der renommierten Rechtsanwaltskanzlei Hausfeld sowie dem anerkannten Wettbewerbsökonom Professor Dr. Inderst zusammen. Diese verfügen über erhebliche Erfahrung und eine außerordentliche Reputation in diesem Bereich, sodass Sie hier durch ein starkes Team aus Experten betreut werden.

2. Intelligente IT-Lösungen – Durch unsere effiziente und spezialisierte IT-Infrastruktur bieten wir Ihnen die bestmögliche Lösung, um Ihre Ansprüche geltend zu machen.

3. Kein Kostenrisiko – Wir übernehmen die Durchsetzung Ihrer Ansprüche auf Basis einer reinen Erfolgsprovision des erwirkten Schadensersatzes. Wir bündeln die Ansprüche unserer Kunden. Dies ermöglicht es vielen LKW-Abnehmern erst, ihre Ansprüche erfolgversprechend durchsetzen, da wir sämtliche Kosten und Risiken tragen.

Ja, es besteht das Risiko einer Verjährung Ihrer Ansprüche. Für Fahrzeuge, die bis zum 31.12.2002 durch Kauf, Mietkauf oder Leasing erworben wurden, besteht aktuell eine akute Verjährungsproblematik. Diese Ansprüche könnten ab dem 01.01.2018 verjähren.

Bitte beachten Sie, dass Sie daher nur Fahrzeuge, welche im Zeitraum von 01.01.2003 bis 31.12.2016 erworben wurden, bei uns anmelden können.

Natürlich kann jeder, der einen LKW gekauft, geleast oder über Mietkauf erworben hat, versuchen, mit den LKW-Herstellern alleine eine Lösung zu finden. Ein solches Vorgehen dürfte im Regelfall jedoch aussichtslos sein. Die LKW-Hersteller geben sich zur Zeit entweder nicht verhandlungsbereit oder bieten höchstens wirtschaftliche Zugeständnisse bei zukünftigen LKW-Käufen, -Mietkäufen bzw. -Leasings an. Diese vermeintlich besseren Konditionen werden aber sicherlich deutlich unter dem wahrscheinlich verursachten Schaden liegen, der bei ungefährer Schätzung bei 5 bis 20% des Kaufpreises liegen dürfte – zuzüglich Zinsen.

Nach der Abtretung entscheiden wir auf Empfehlung unserer Vertragsanwälte und Ökonomen darüber, ob und zu welchen Konditionen ein Vergleich mit den LKW-Herstellern sinnvoll sein könnte. Da wir direkt an den Erlösen aus einem Vergleich oder einer Klage beteiligt sind, haben wir – genau wie Sie – ein hohes Interesse daran, den bestmöglichen Vergleich zu erzielen.

Sie können über uns Schadensersatz für Fahrzeuge aus dem Zeitraum 1997 bis 2016 geltend machen. Bisher war die Sachlage, dass nur Fahrzeuge die im Kartellzeitraum (1997 bis 2011) erworben wurden registriert werden sollen. Nach eingehender Sichtung der bisher in Vielzahl eingereichten Fahrzeugdaten unserer Kunden durch unseren Gutachter sind in Bezug auf den Erfassungszeitraum neue Erkenntnisse gewonnen worden.

Der Erfassungszeitraum (Kartellzeitraum 1997 bis 2011) wird nun um den Nachkartellzeitraum erweitert. Es ist möglich, dass auch nach Ende des Kartells 2011 die LKW noch zu überhöhten Preisen veräußert wurden bevor sich der Markt neutralisieren konnte. Somit ist es möglich auch Fahrzeuge anzumelden, die ab Januar 2012 bis Ende 2016 erworben wurden.

Bitte beachten Sie: Sie können bei uns LKW mit dem Beschaffungsjahren 2003 bis 2016 registrieren. Die Frist für die Anmeldung von Fahrzeugen aus dem Zeitraum 1997 bis 2002 war der 30.09.2017, sodass für diesen Zeitraum bei uns aktuell keine Ansprüche mehr geltend gemacht werden können.

Die Frist für die 1. Klage war der 30.09.2017. Auch wenn Sie diese Frist verpasst haben, können Sie sich bei uns für die 2. Klage in 2018 anmelden. Sie können dann Ansprüche für Fahrzeuge, welche ab dem 01.01.2003 erworben wurden, über uns geltend machen. Hierfür können Sie sich jederzeit mit Ihrem Unternehmen registrieren. Wir kontaktieren Sie dann mit weiteren Informationen. Die Frist für die Registrierung ist der 30. Mai 2018, die Nachweisdokumente müssen bis zum 30. Juni 2018 eingereicht werden.

Wir arbeiten mit verschiedenen Verbänden zusammen, unter anderem dem BGL und dem AMÖ. Sollten Sie bei einem Verband Mitglied sein, müssen Sie eventuell nur eine reduzierte Erfolgsprovision an uns zahlen. Zum Beispiel bieten wir eine auf Initiative des BGL für Speditionen entwickelte Lösung zur Durchsetzung der Schadensersatzansprüche – geprüft von der Rechtsabteilung des BGL. Über 20 Verbände aus dem In- und Ausland haben sich dieser Initiative bereits angeschlossen, über 100.000 LKW sind registriert.
Bitte geben Sie hierfür Ihren Verband bei der Registrierung an.

Doch, mit uns schon. Denn umgangssprachlich wird mit einer Sammelklage die Bündelung von Ansprüchen bezeichnet, die gemeinsam in einer einzigen Klage vorgebracht werden. Die Bündelung gleichgerichteter Ansprüche gegen den selben Beklagten sieht Paragraph 260 der Zivilprozessordnung ausdrücklich vor, da mit einem Gerichtsverfahren eine Vielzahl weiterer Verfahren vermieden wird. Aufgrund der Treuhandabtretung ist es financialright claims möglich, die gleichgerichteten Ansprüche der betroffenen LKW-Käufer zu bündeln und in einer oder mehreren Klagen zu verbinden. In Kartellverfahren sind Sammelklagen übrigens seit langer Zeit üblich. Große Unternehmen wie die Deutsche Bahn initiieren solche Sammelklagen über hunderte Millionen Euro Streitwert, wie zuletzt etwa im Luftfrachtkartell.

Wir setzen Ansprüche in Zusammenhang mit folgenden Kriterien durch:

  • LKW ab 6 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht
  • Erwerb zwischen 2003 und 2016
  • Neufahrzeuge der Hersteller Daimler, Volvo/Renault, MAN, Iveco, DAF und Scania
  • Kauf, Leasing und Mietkauf

Bitte beachten Sie: Aus Gründen der Verjährung können nur noch Ansprüche ab 2003 berücksichtigt werden.

Etwaige Schadensersatzansprüche aus dem Kauf gebrauchter LKW oder Vorführfahrzeuge können leider nicht berücksichtigt werden.

Nein, für gemietete LKW kann bei uns aktuell leider kein Schadensersatz geltend gemacht werden.

Wir setzen Ihre Ansprüche auf Basis einer reinen Erfolgsprovision durch. Die Verfahrenskosten trägt financialright claims und schießt diese auch vor. Es gibt weder versteckte Gebühren noch sonstige Kosten. Nur bei Erfolg zahlen Sie eine Erfolgsprovision von 33% – bei Mitgliedschaft in bestimmten Verbänden auch weniger – des gezahlten Schadensersatzanspruchs an uns. Wird kein Erfolg erzielt, hat Ihr Unternehmen auch keine Kosten zu tragen.

Für Ihre LKW benötigen wir als PDF eingescannte Beschaffungsdokumente (z.B. Kaufvertrag, Leasingvertrag oder Rechnung). Außerdem müssen Sie uns die Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN) nennen können. Die Dokumente müssen bis zum 30. Juni 2018 bei uns eingereicht werden.

Der Beschluss der EU-Kommission vom 19.07.2016 stellte nach langjährigen Ermittlungen fest, dass die LKW-Hersteller Daimler, DAF, IVECO, MAN und Volvo/Renault von 1997 bis 2011 ein Kartell zu geheimen Preisabsprachen gebildet haben.

Die EU-Kommission verhängte wegen dieser Verstöße gegen die Kartellanten eine Geldstrafe von 2,927 Mrd. Euro. Der Hersteller Scania hatte die Kartellvorwürfe zurückgewiesen. Nur MAN wurde die Geldbuße erlassen, da der LKW-Hersteller als Kronzeuge die Kommission von dem Kartell in Kenntnis gesetzt hat.

Lesen Sie hier die Entscheidung der EU-Kommission vom 19.07.2016.

Am 27.09.2017 wurde nun auch Scania wegen unerlaubter Preisabsprachen mit einer Geldbuße von 880 Millionen Euro belegt. Scania kündigte an, die Entscheidung anzufechten.

Lesen Sie auch hierzu den Beschluss der EU-Kommission gegen den LKW-Hersteller Scania.

Die 1. Klage gegen das LKW-Kartell wurde bereits eingereicht. Diese wurde Ende Dezember 2017 am Landgericht in München vorgelegt. Es werden darin mehr als 3.200 Spediteure und über 85.000 LKW vertreten.

Das Gericht wird die Klage nun den Kartellanten zustellen und eine Klageerwiderungsfrist festlegen. Die Dauer des Verfahrens ist ungewiss, wird aber aufgrund der Größe des Verfahrens vermutlich längere Zeit in Anspruch nehmen.

Da die Klage notwendigerweise in Papierform eingereicht wurde, haben wir als Ausgleich 50 Quadratmeter Waldaktien beim
Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. gekauft. Schauen Sie sich unsere Bepflanzung im Waldstück Stubnitz auf Rügen gerne hier an.


Über uns – wer ist financialright claims?


Wir bringen Sie auf Augenhöhe mit den großen Konzernen und setzen ihr Recht durch. Unser Team aus Juristen, Softwareentwicklern und Datenbankexperten bringt das Recht für unsere Kunden auf eine neue Qualitätsstufe – bequem, professionell und ohne Risiko.

Gegründet wurde financialright claims von Dr. Sven Bode. Davor hatte er bereits mit Dr. Philipp Kadelbach flightright gegründet, dem aus TV & Presse bekannten Marktführer in der Durchsetzung von Fluggastrechten, der heute weit über einer halben Million Leuten in ganz Europa zum Recht verholfen hat.